Gesangsunterricht

Du kannst nicht singen? Glaub ich nicht!

Du glaubst du triffst keinen Ton oder jemand hat dir mal gesagt, dass du keinen Ton triffst?
Jemand hat dir mal gesagt, du könntest nicht singen?
Dir wurde mal gesagt, du seist unmusikalisch?
Dir geht beim Singen schnell die Luft aus?
Du wirst beim Sprechen oder Singen schnell heiser?
Du bist schüchtern und traust dich nicht vor Publikum zu singen, obwohl du das eigentlich gerne möchtest?
Wenn du singst, bricht die Stimme?
Wenn du vor Publikum singst, oder nervös bist, verlierst du die Kontrolle über deinen Atem und die Stimme bricht? Du hast das Gefühl, deine Stimme nicht kontrollieren zu können?
Du findest deine Stimme zu leise? Du hast Angst laut zu sein?
Du hast Angst hoch zu singen, denn das fühlt sich nicht gut an?
Du hast schon ganz viel ausprobiert, aber nichts hat wirklich geholfen, um so singen zu können, wie du es dir vorstellst?

Mit all diesen Sätzen und Problemen bin ich bestens vertraut. Entweder durch meine Schüler, einiges davon habe ich jedoch auch selbst erlebt. Und tatsächlich gibt es für all dies eine Lösung. Neugierig geworden? Dann lese doch mal meine „Philosophie“ oder kontaktiere mich direkt um eine reduzierte Schnupperstunde zu vereinbaren.

Denn: Jeder der singen möchte, sollte auch singen! Singen macht Spaß! Singen stärkt das Selbstbewußtsein! Singen ist gut für die Gesundheit! Singen ist einfach großartig!!!


Meine Philosophie (nach 20 Jahren Unterrichts-Erfahrungen)

Die Stimmbänder, genauer gesagt, die Stimmlippen sind Muskeln, die man, wie jeden andere Muskel in unserem Körper auf verschiedene Arten trainieren kann um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Wenn man Opern singen möchte, trainiert man die Stimmmuskeln anders, als wenn man Rock, Pop, Musical oder Jazz singen möchte. Natürlich ist es oft so, dass die Anlage einer Stimme von Anfang an in eine bestimmte Richtung zeigt. Interessanterweise geht diese in der Regel konform mit der Vorliebe des Sängers, bzw. der Sängerin. In meiner mittlerweile zwanzig jährigen Laufbahn als Gesangslehrerin habe ich noch nie erlebt, das eine SängerIn eine Rockstimme hat, aber unbedingt Klassik singen wollte oder umgekehrt. Außer bei mir selber. Ich wollte immer Rocksängerin werden. Damals kannte ich allerdings die Oper auch noch nicht;)

Trotz dieser unterschiedlichen Trainingsmethoden ist jedoch die Basis für alle Stile die gleiche. Der Muskel muss zunächst vorbereitet, das heißt, gestärkt werden. Interessanterweise beginnt man dafür mit dem leisesten was eine Stimme in der Lage ist zu produzieren: Mit der Randstimmfunktion, auch bekannt als Kopfstimme. Zunächst lernt der Schüler solch einen leisen Ton mit der der Tonlage angepassten appoggiatura (Atemstütze), dem angepassten palato (Gaumensegel) und der richtigen Position, im oberen Register sul fiato, (auf dem Atem) zu singen. Das klingt jetzt erstmal unglaublich kompliziert. In der Tat ist es auch ein sehr komplexer Vorgang, mit ein bisschen Geduld und Ausdauer jedoch für jeden/für jede, der/die will, machbar.

Es hat etwas sehr meditatives und tatsächlich gibt es Überschneidungen mit Tai Chi, Yoga und anderen Meditationstechniken, bei denen bestimmte Energiepunkte, Meridiane und Atemflüsse eine essenzielle Rolle spielen. Der Schüler/die Schülerin kommt in einen meditativen Zustand und erlangt einen sehr direkten Kontakt zu seinem/ihrem Körper. Diese Art Töne zu produzieren ist dann in allen Lagen, auch in der Höhe mühelos und wird von den meisten so beschrieben, als hätte man das Gefühl, das es „aus einem singt“ oder „der Ton von außen“ kommt. Diese Grundübungen stärken den Stimmmuskel soweit, dass der Schüler/die Schülerin nun für den nächsten Schritt bereit ist. Auch bemerkt er/sie oft eine allmähliche Verbesserung in der Sprechstimme. Er/sie ist z.B. weniger heiser (wenn es vorher dieses Problem gab), und hat jetzt schon mehr Kontrolle über die Stimme beim Singen und auch mehr Ausdauer.

Der nächste Schritt ist die Aktivierung der Resonanzräume und die Stärkung der sogenannten Mittelstimmigkeit. Dadurch bildet man den sogenannten Sängerformanten. Ein Frequenzbereich, der dafür sorgt, dass man als Sänger oder Sängerin über ein Orchester kommt, bzw. die Stimme wirklich trägt. Nur die menschliche Stimme kann diesen Frequenzbereich erreichen. Durch diese Arbeit wird sozusagen das „interne Mikrofon“ des Menschen aktiviert. Das ist vor allem für die Klassik wichtig, da man hier ohne Mikrofon singt. Aber auch für die anderen Stile ist dies sicherlich kein Nachteil. Wenn auch dieses Level absolviert ist, wird es spannend, denn dann hat man seine ureigene Stimme gebildet – daher die Bezeichung Stimmbildung – und kann den Weg Richtung Pop, Rock und Co oder Richtung Klassik gehen, was bedeutet, dass man mit der Erarbeitung der entsprechenden Literatur beginnen kann.

Auch für mich ist dies definitiv der spannendste Moment und kommt einer Offenbarung gleich. Denn erst jetzt wird das ureigne Timbre des Schülers, der Schülerin erkennbar. Ich vergleiche diesen Prozess der Stimmbildung gerne mit dem Prozess eines Bildhauers, der im Verborgenen einen Stein bearbeitet und dann in der Öffentlichkeit die fertige Skulptur enthüllt. Das man bis zu diesem Punkt ausschließlich Technik macht, mag auf den ersten Blick langweilig erscheinen und sicher ist dies auch definitiv ein bei GesangslehrerInnen unüblicher Weg. Aber es gibt ein paar absolut entscheidende Vorteile.

Erstens hat der Schüler/die Schülerin sowieso erst einmal genug damit zu tun, den Prozess bis dahin zu meistern. Seine/ihre gesamte Konzentration und Aufmerksamkeit wird hierbei gefordert. Eine zeitgleiche Beschäftigung mit Text oder gar Interpretation ist schlicht nicht möglich und würde komplett überfordern. Zweitens ist die Stimme noch nicht in der Lage auf eine entspannte und daher gesunde Art Stücke, und vor allem bestimmte Passagen in der Höhe, oder aber auch in der Tiefe zu bewältigen. Weil, und das ist der dritte und wichtigste Punkt: Die Stimmmuskeln sind erst nach diesem vorher beschriebenen Prozess so gebildet, dass es für sie in allen Lagen mühelos ist zu erklingen. Unlösbare Intonationsproblem, Probleme mit dem Atem, Probleme im Passaggio, in der Höhe oder in der Tiefe, bei den Übergängen, Probleme beim Text, etc. sind im Großen und Ganzen schlicht nicht vorhanden, bzw. können sehr leicht korrigiert werden. Da die Stimmmuskeln nun entsprechend geformt sind, die Technik nun vom Körper gespeichert wurde und weitgehend automatisch abläuft, kann man sich nun mit Freude auf die jeweilige Arie, den Song oder das Lied stürzen, singen und hat sogar auch noch Kapazität zu interpretieren. Und genau, da will man als Hobby- oder ProfisängerIn doch hin, oder?

Natürlich ist die stimmliche Entwicklung hier nicht zu Ende, aber der Grundstein ist gelegt und es geht nun darum die Stimme weiterzubilden, Kondition aufzubauen und durch verschieden Stücke sein Repertoire zu erweitern, sich Stücke zu eigen machen, „in den Körper“ zu singen. Für mich ist der Sänger/die Sängerin neben dem Musiker-Sein auch ein Hochleistungssportler, für den die verschiedenen Stücke wie Hindernis-Parcours sind, die es zu bewältigen gilt. Und dafür braucht man einen entsprechend geformten Muskel. Schließlich kann man unbeschadet auch erst ins tiefe, wilde Wasser gehen, wenn man schwimmen kann.

Referenzen meiner Schüler

"Wer schon immer mal richtig Singen lernen wollte, sollte das Angebot von Denise nicht verpassen. Sie geht auf jede/n Schüler*in individuell ein und hat immer genau die richtigen Übungen parat. Ich nehme seit 2,5 Jahren Unterricht bei ihr und bin hoch zufrieden."

- Dennis Schulmeister-Zimolong


"Ich kann Denise wirklich empfehlen! Sie nimmt sich Zeit und die Übungen werden passend ausgesucht für das was der Schüler braucht. Die Stimme und die Atmung werden verbessert, zusätzlich entwickelt man sich persönlich weiter ☺️ Nach konsequentem Üben hat man auf jeden Fall viel bessere Kontrolle über eigene Stimme. Der Unterricht hat immer super viel Spaß gemacht!"

- I.G.


"Nachdem ich bei zwei anderen Gesangslehrerinnen Unterricht hatte und immer dachte „naja das kann ich mir auch selbst beibringen“ war ich hier von Anfang an überzeugt. Denise war die erste, der es wirklich ums Detail geht mit dem Ziel eine professionelle, gesunde Technik von Beginn an aufzubauen. Ich komme nun seit letztem Frühjahr jede Woche gerne, bin dank meiner Fortschritte total motiviert zuhause zu üben und lerne viel über meinen Körper und meine Stimme. Vielen Dank für die schönen und lustigen Gesangsstunden, mich wirst du so schnell nicht mehr los! "

- Gianna Jann


"Eine der besten Entscheidungen meines Lebens: Bei Denise das Singen zu lernen. Schon seit einigen Jahren, ich weiß gar nicht mehr wie viele es eigentlich sind, bringt sie mir Stück für Stück den Umgang mit meiner Stimme bei. Ihr Unterricht ist sehr praxisorientiert und individuell. Auf Schülerkonzerten können wir Schüler unseren Familien und Freunden die neuen Fähigkeiten vorführen. Aktuell gibt es wegen der Pandemie leider keines, aber nächstes Jahr klappt es bestimmt wieder. Unterricht bei Denise ist auch mehr als nur Singen. Sie achtet auch sehr auf die persönliche Weiterentwicklung ihrer Schüler. Und Singen tut der Seele gut! Egal wie mies mein Tag war, nach dem Unterricht geht es mir gut. Mitte des Jahres, als die Pandemie gerade angefangen hat war natürlich alles sehr unsicher und Denise ist auf Onlineunterricht mit Videotelefonie umgestiegen. Das hat auch ganz gut funktioniert. Für mich kann das aber den persönlichen Unterricht nicht ersetzen. Inzwischen ist das Virus aber besser erforscht und wir können entsprechende Vorsichtsmaßnahmen einrichten. Also das erwähnte Abstandhalten, Händedesinfizieren (oder Händewaschen, was mir persönlich lieber ist) und Masketragen soweit es geht. Beim Singen ist das Tragen einer Maske natürlich ein bischen unpraktisch aber ihr Raum ist echt groß, hoch und gut belüftet. Jetzt ist der Text doch länger geworden als gedacht. Denise, danke für deinen tollen Unterricht!"

- Simon Fischer


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